SUPER ENDURO | TIPPS & TRICKS PASCAL RAUCHENECKER

Die aktuelle Super Enduro Saison ist ja nach wie vor voll im Gange. Zwei Läufe stehen noch auf dem Programm. Im vergangenen Jahr bestritt Pascal Rauchenecker die gesamte Saison und das auch noch mega erfolgreich. Für den Prolog bei den Red Bull Romaniacs konnte ich mir von ihm ein paar Tipps & Tricks abstauben – sehr hilfreich! 😉

  1. Fitness ist die halbe Miete!

Schon 1000end Mal gehört? Dass der Enduro Sport ein ziemlich breites Spektrum von körpericher Erschöpfung bietet ist nichts Neues. Von der gemütlichen Panoramaausfahrt bis hin zur völligen Zerstörung kann man mit so einem Enduro Bike wirklich alles machen. Super Enduro oder Enduro Cross gehört eher zu zweiterem – völliger Zerstörung! 😀 Nach meiner ersten Runde auf Pascal’s Super Enduro Home Track habe ich schon zu grübeln begonnen, woher ich bloß die Energiereserven für die restliche Trainingseinheit hernehmen soll ?! 😉 Dass es dem Champ aber nach 3 Runden auch ein bisschen so ging, hat mich dann wieder beruhigt. Mani Lettenbichler hat einmal zu mir gesagt: “Technisch sind wir alle auf einem top Niveau, es geht rein um die Fitness!” Damit hat er völlig recht! Wer also eine gute Basis mitbringt hat beim Super Enduro wesentlich mehr Spaß.

2. Intervalle trainieren!

Super Enduro funktioniert anders! Das Rennformat lehnt sich eher an den Motocross Sport an. Kurze aber intensivste kröperliche Anstrengung. Und so muss man auch trainieren. Super Enduro trainiert man also in Intervallen. Was das ist? Intervalltraining ist eine Trainingsmethodik im Sport, wo zwischen Belastung und Erholung mehrfach gewechselt wird. Die Intensität der Belastung ist meißt sehr hoch, die Pause im Vergleich aber kurz, sodass es nie zur vollständigen Erholung des Köpers kommt. Das führt zu einem starken Trainingsreiz. Ich durfte Pascal natürlich auch viel beobachten, ziemlich schnell habe ich seine Herangehensweise verstanden. Ein unkoordiniertes Herumcruisen gab es da nicht. Auch er konzentrierete sich auf Intervalle. 5 Runden mit vollem Fokus durchfahren, dann wurde kurz pausieren und anschließend dasselbe wiederholt.

 

Pascal&Jessica©AnnaLarissa-9

3.  Trial Skills sind gefragt! 

“Den nötigen Trial Background im Vergleich zu meinen Konkurrenten aufzuholen wird richtig schwer!”, damit hat Pascal nicht ganz unrecht. Wer bei den künstlichen Hindernissen Erfahrung aus dem Trialbereich mitnehmen kann ist definitv im Vorteil.
Pasacl hat ein unfassbar gutes Gefühl für das Bike, keine Frage 😉 Aber in seiner Kindheit und Jugend lag der Fokus ganz klar auf Speed, Kurven und Sprünge. Gas und Kupplung kommen da natürlich auch zum Einsatz, allerdings nicht so intensiv und gefühlvoll wie im Enduro Bereich. Aber nicht nur das Gas/Kupplungs Spiel muss passen. Auch die richtige Balance ist ein wesentlicher Vorteil. Wer also ein gutes Gleichgewichtsorgan hat, tut sich im Steinfeld vielleicht etwas leichter als ich 😉 Mit ein paar Tipps vom Pro hat’s aber am Ende ganz gut geklappt – JUHU!

Pascal&Jessica©AnnaLarissa-6

Es war ein richtig intensiver Trainingsnachmittag, der mir aber unendlich viel gebracht hat. Der Parcours aus künstlichen Hindernissen war am Ende des Tages nicht mehr nur die “Hölle” für mich. Ich habe gelernt Hindernis für Hindernis zu absolvieren und im Rythmus zu bleiben. Genauso habe ich es beim Prolog der Red Bull Romaniacs auch gemacht und es hat funktioniert.

DANKE Pascal für deine Zeit und die mega Tips! UND nicht zu vergessen – DANKE Mrs. Rauchi für die mega coolen Fotos! 🙂 🙂 🙂
>>> natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen DAS Offroad Paar vor die Kamera zu bitten, die besten Shots findest du hier!

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