WINTER DRIFT | TIPPS & TRICKS

“Nur Quer bist wer!” 😉 

Probiert haben wir es alle schon einmal. Egal ob in der Fahrschule, zu Hause auf der Wiese oder vielleicht sogar unerlaubterweise auf einem leeren Parkplatz. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass das Fahrsicherheitstraining in der Fahrschule Burgstaller mein persönliches Highlight in der Führerscheinausbildung war: Fahrphysikalische Grenzen austesten! 

Driften kann die spannendste Art des Autofahrens sein, hier gibt’s Tipps, damit es klappt:

  1. Man braucht Platz und Zeit! Driften lernt man nicht von heute auf morgen, das gibt es nur bei Fast and the Furious 😉
  2. Das richtige Auto und der richtige Belag: Auf Schnee erzeugt ein Allradler am meisten Vortrieb, mein Suzuki VITARA ist für die winterlichen Bedingungen also perfekt!
  3. Gedanklich eine Kurve markieren. Einfach so drauf losfahren macht es schwerer, wenn man allerdings einen “Wendepunkt” hat fällt es viel leichter diesen auch anzusteuern.
  4. Der richtige Gang: Der 2te Gang bestätigt sich in der Praxis als ideal: viel Drehmoment und eine ausgewogene Geschwindigkeitsspanne.
  5. Die Geschwindigkeit: zwischen 30-50 km/h sollte reichen. Am besten einfach langsam herantasten.
  6. Mit Schwung in die Kurve – Wuhu! 🙂 Durch ein kurzes Anbremsen kommt das Gewicht von der Hinterachse auf die Vorderräder. Schnell reagieren und bis zum Anschlag einlenken. Das Heck kommt in Schwung.
  7. Timing ist gefragt: Bremse wieder lösen, Gas geben und Lenken, beides geleichzeitig und mit Gefühl, definitiv der schwierigste Part. Auf Schnee braucht es besonders viel Gefühl.
  8. Wenn das Heck zu weit schenkt, muss man gegenlenken, dazu sollte es im Idealfall aber gar nicht kommen! 😉
  9. Wichtig um zu korrigieren: Mehr Gas = weg von der Kurveninnenseite. Weniger Gas = näher zum Kurveninneren.
  10. Grande Finale:  Sobald man merkt, dass sich das Auto wieder gerade stellt, verringert man den Lenkeinschlag und fährt wieder gerade aus. Voila,  fertig ist der Drift!

In der  Wintersaison habe ich erneut gemerkt wie wichtig es ist mit seinem Fahrzeug vertraut zu sein. Zu wissen wie dein tägliches Transportmittel auf gewisse Situationen und Bedingungen reagiert ist ein wesentlicher Vorteil. Aber abgesehen vom Sicherheitsfaktor, macht es auch wahnsinnig viel Spaß! 🙂

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