TEST | CANNONDALE JEKYLL ENDURO BIKE

Ein Enduro Bike ohne Motor? Spannend 😉

Der Beginn einer großen Liebe….

STAGE READY

Schon beim Auspacken hab ich schnell gemerkt – das Bike ist bereit um voll durchzustarten – STAGE READY heißt das Motto beim Jekyll von Cannondale. Zusammengebaut war es in null Komma nichts, wie ihr oben im Video sehen könnt 😉 Einmal aufsteigen, losfahren und einfach Spaß haben!

Für meinen ersten Test bin ich das Jekyll auf meiner Enduro Strecke zu Hause gefahren. Es ist ja schließlich ein Enduro Bike, zwar ohne Motor aber dennoch Enduro! Ich war gespannt wie sich das “Radl” auf den technischen und teilweisen fiesen Trails für’s Motorradrad zurechtfindet. Und siehe da, ich war überrascht und zugegebenermaßen wirklich etwas erstaunt. Meine Enduro Strecke ist mittlerweile sehr ausgefahren, die Rillen sind tief und die Wurzeln richtig tricky. Vor allem bei den bergab Passagen konnte ich es kaum glauben, wie stabil das Bike mit 27,5″-Laufrädern, 170 mm Federweg an der Front und 165 mm am Heck verhielt – eine wahre Abfahrtsmaschine auch für gröberes Gelände! Den ersten Test auf meinem Hometrack bestanden – 1A!

Der nächste Ausflug musste natürlich ein endloser Single Trial sein – der Fleckalmtrial in Kitzbühel war dazu mehr als perfekt. Mehr gibt es bald, stay tuned 😉

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Vorerst noch ein paar Details für die Technik-Freaks unter euch! Das Enduro ohne Motor hat ziemlich schnell mein Interesse geweckt, also habe ich ein bisschen recherchiert, um mehr über die Entwicklung zu erfahren. Schon nach einer kurzen Suche bin ich auf die Info gestoßen, dass das JEKYLL das  Arbeitsgerät von EWS-Superstar Jerome Clementz ist. Wer das ist? Am besten einfach auf seiner Seite vorbeischauen und genießen – echt cooler Typ!

Technische Details

  • Laufradgröße: 27,5″
  • Federweg vorne: 170 mm
  • Federweg hinten: 165 mm / 130 mm
  • neue Gemini-Dämpfertechnologie
  • Fox Performance 36, Float, FIT4, 3Pos-adj, 170mm Travel
  • SRAM X01 Eagle Antrieb
  • SRAM Guide RS Hydro Disc Bremsen
  • ALL-NEW Jekyll, BallisTec Carbon Frame, Ai Offset Rahmen
  • erhältlich in 4 Größen: S / M / L / XL (ich habe ein M)
  • Preis: 5999 €

Das JEKYLL 2 hat eine Technologie verbaut, die ich bisher noch nicht kannte. Zugegebenermaßen kenne ich mich bei Bikes mit Motor etwas besser aus. Das Interesse an Mountainbikes ist aber gemeinsam mit dem Cannondale JEKYLL stark gewachsen!

Dank Gemini-Dämpfertechnologie, die in enger Zusammenarbeit mit Fox entwickelt wurde, lässt sich der Federweg des Fox Factory Float X EVOL-Dämpfers für ein besseres Uphill-Verhalten vom Lenker aus auf 130 mm reduzieren. Das Ergebnis ist die  Einstellbarkeit auf 2 Einstellungen – Hustle und Flow. HUSTLE steht für ein schnelles, wuchtiges Ansprechverhalten bei Sprints und flowigen Passagen sowie für griffige Traktion bei Anstiegen. FLOW ist die ungezügelte Downhill-Einstellung für Abfahrten, bei denen du nicht weißt, wann du landen wirst. Ob man den Unterschied merkt – JA, definitiv sehr deutlich! Auch ein Hobby Mountainbike Fahrer wie ich merkt den Unterschied.

Vorne war bisher immer eine Lefty-Federgabel. Ab 2017 wurde aber stattdessen  eine reguläre Fox 36 verwendet. Meiner Meinung nach nicht nur optisch schöner, sondern fühlt sich auch beim Fahren einfach runder an.

Bergauf & Bergab

Ein Enduro Bike mit 170mm Federweg, kann so etwas bergauf auch angenehm zu fahren sein? Jep, definitiv. Mit dem 75° steilem Sitzwinkel ergibt sich eine super Position, bei der man gut bergauf treten kann ohne, dass das Bike unruhig wird oder zu wippen beginnt. Die Bereifung ist super. Obwohl ich bei den Enduros mit Motor kein Maxxis Fan bin, muss ich zugeben, dass die Maxxis Minion DHF und DHR II absolut gut funktioniert, man kann sogar richtig “klettern” und auch technisch anspruchsvollere Passagen einwandfrei bewältigen. Für den ein oder anderen Steilhang auf meiner Strecke hat es allerdings nicht gereicht, da braucht es einfach doch PS 😉 Aber die gute Nachricht – es wiegt nur 12,8 Kilo und lässt sich ganz einfach auch mal tragen.

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Bergab spielt das Jekyll seine wahren Stärken erst richtig aus! Das gesamte Bike harmoniert einfach traumhaft, egal bei welchen Bedingungen. Sowohl bei flowigen, schnellen Passsagen als auch bei groben Stellen und Sprüngen, das JEKYLL ist ein Allrounder! Bergab hatte ich so viel Spaß, dass ich sogar etwas “Race” Lust bekam. Das Bike wäre definitiv bereit für mehr, ich muss da hingegen noch ein bisschen üben 😉

Der Winter ist bei uns in Oberösterreich nicht all zu hart, was natürlich großartig ist, wenn das Herz für zwei Räder schlägt, denn so kann ich auch im Winter ab und zu in die Pedale treten. Vor allem nach meiner Verletzung war das Mountainbike fahren das BESTE Training für meinen Körper und meine Seele:

Mehr Infos im Detail zum CANNONDALE JEKYLL findet ihr hier!

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